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Mimische Kette

Mehrere TeilnehmerInnen werden vor die Tür geschickt. Der/die SpielleiterIn überlegt mit den übrigen eine kurze, in sich geschlossene Spielhandlung, z.B. Trockenlegen eines Babys oder Backen eines Kuchens. Von einem/r der anwesenden Personen soll dieser Vorgang dem/der ersten der hinausgeschickten TeilnehmerInnen pantomimisch und ohne Zuhilfenahme von Requisiten vorgemacht werden. Diese/r wird dann vom/von der SpielleiterIn hereingerufen und gebeten, Platz zu nehmen und genau acht zu geben: Er/sie bekäme jetzt eine kleine Spielszene vorgeführt, die er/sie seiner/ihrerseits darauf dem/der nächsten draußen wartenden MitspielerIn vorspielen müsse. Diese/r habe dann wiederum die Aufgabe, sie in derselben Weise an den/der übernächsten weiterzugeben. Die mimische Kette besteht also darin, daß jede/r der hinausgeschickten Personen die Szene einmal vorgespielt bekommt und sie dann dem/der nächsten wiederholen muß. Natürlich kann jede/r nur das weitergeben, was er/sie selbst gesehen und im Gedächtnis behalten hat. Zur großen Freude der Zuschauer kommt es dabei oft zu den komischsten Abweichungen von der ursprünglichen Fassung. Nachdem der/die letzte die Szene nachgespielt hat, bleibt es dem/der SpielleiterIn überlassen, die einzelnen SpielerInnen in rückläufiger Reihenfolge noch einmal zu fragen, was sie sich unter ihrem Tun vorgestellt haben. Zum Abschluß wiederholt dann der/die erste SpielerIn wiederum seine/ihre Originalfassung der Handlung.


Copyright © Klaus Vogler
Letzte Aktualisierung am 1. Dezember 2003
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