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Die Groteske

Material: vervielfältigte Texte entsprechend der Anzahl der SpielerInnen.
Ein idealer Einstieg, wenn die Mitspielenden noch ein wenig gehemmt sind, ist es, Texte und Rollen zu improvisieren, wie etwa beim Sketch- und Märchenspiel. Denn in der Groteske gibt es fertige Texte, sogar alle Regie-Anweisungen sind vermerkt und werden wörtlich mit vorgelesen! Ewig junges Beispiel ist die Groteske "An allem ist die Katze schuld" von Bludenz/Vlatten im "Fünfzehnminuten-Theater". Dort liest der "König" von seinem Blatt ab: "Der König tritt auf!" - Und dann tritt eben der König auf. Oder die Prinzessin: Die Prinzessin schluchzt und ruft: "Mein Angora-Kätzchen ist verschwunden!" Wenn sie ihren Satz gelesen hat, schluchzt sie laut Regieanweisung. In dieser Art hat der/die SpielleiterIn einen Text mit einer dramatischen Handlung vorbereitet (vervielfältigt): Jede/r MitspielerIn liest und tut genau das, was er/sie zuvor abgelesen hat. Natürlich darf, soll er/sie sein/ihr Tun theatralisch darstellen - aber das kommt dann schon von selbst. Welche Text-Vorlagen? Eigene Kurzfassungen von Märchen, Opern, Schauspielen, Fernsehsendungen.


Copyright © Klaus Vogler
Letzte Aktualisierung am 1. Dezember 2003
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