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Sardinendose

Material: Großer Dunkler Raum, Haus, Etage.
Wie allgemein bekannt, pflegen Ölsardinen in ihrer Behausung, der Sardinendose, recht hauteng beieinander zu liegen. Zu unterst liegt im allgemeinen die vorwitzigste, deshalb auch Obersardine genannt. Auf diesem Prinzip basiert das Spiel. Benötigt wird ein verdunkeltes Haus (oder zumindestens eine größere Etage). Alle MitspielerInnen verlassen nun das Haus. Eine/r wird zur Obersardine ernannt und geht in das Haus zurück, um sich dort an irgendeine beliebige Stelle zu stellen, setzen oder legen. Nach etwa zwei Minuten, wenn zu erwarten ist, daß die Obersardine den von ihr gewählten Platz erreicht hat, gehen die übrigen SpielerInnen langsam nacheinander in das Haus, um die Obersardine zu suchen und sich - wie in der Sardinendose - neben sie zu stellen, setzen bzw. legen. Während des ganzen Spiels herrscht absolute Ruhe. Wer meint, die Obersardine gefunden zu haben, plaziert sich neben sie bzw. neben die dort schon anwesenden Mitsardinen. Verwirrung können insbesondere solche Sardinen stiften, die irgendwo stehen, sitzen oder liegen bleiben, in der Hoffnung, daß sie jemand für die Obersardine hält und sich neben sie plaziert. Das Spiel ist spätestens dann beendet, wenn alle Sardinen beieinander sind. Es kann prinzipiell auch zu jedem anderen Zeitpunkt beendet werden, z.B. wenn sich mehrere Sardinengruppen gebildet haben, die sich nicht wieder auflösen, oder wenn bei einer großen Zahl von MitspielerInnen noch einige im Haus umherirren.


Copyright © Klaus Vogler
Letzte Aktualisierung am 1. Dezember 2003
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