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Klapperschlange

So mancher Cowboy hat in der Abendstunde schon zum Besten gegeben, wie "high" er durch einen Klapperschlangenbiß geworden sei. Wenn ihr es selbst nachprüfen wollt, könnt ihr euch hier schon mal im Umgang mit Klapperschlangen üben. Zuerst bildet ihr die Schlangengrube, indem ihr euch alle im Kreis aufstellt. Dann wählt ihr zwei Schlangen aus, denen ihr die Augen verbindet und eine Klapper in die Hand drückt (Blechdosen mit kleinen Steinchen sind sehr geeignet).

Eine Schlange muß nun versuchen, die anderen zu fangen. Um die Position der anderen Schlange zu orten, braucht eine nur mit ihrer Klapper zu rasseln, worauf die andere sofort zurückrasseln muß. Die Verfolgerschlange darf jedoch insgesamt nur fünfmal rasseln, um ihre Beute zu orten, während die Verfolgte so oft klappern darf, wie sie sich traut. Die SpielerInnen im Kreis schauen nicht nur darauf, daß keine der Klapperschlangen die Grube verläßt, sie helfen der Verfolgten auch zu zählen, wie oft er/sie schon gerasselt hat, und rufen den Schlangen allerei Zaubersprüche zu. Sie können sich auch im Kreis bewegen und die Schlangengrube größer oder kleiner machen.

Wie sollen sich die Klapperschlangen verhalten? Wirst du blitzschnell attackieren oder dich langsam und elegant aus der Affäre schlängeln? Wirst du leise umherschleichen oder die Verfolgerin zu einer wilden Jagd provozieren?

Es bleibt euch überlassen; aber bedenkt, daß Klapperschlangen meist nur angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen - außer im August, wenn sie ein bißchen empfindlich sind, bevor sie sich häuten.

Variante: Beide Klapperschlangen verfolgen sich, der als erste/r die andere Schlange berührt, hat gewonnen.


Copyright © Klaus Vogler
Letzte Aktualisierung am 1. Dezember 2003
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