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Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik (EP) nutzt den hohen Motivationscharakter von "outdoor"-Aktivitäten. Bewegung im Freien ist gesund, macht Spaß, man findet zueinander. Gleichzeitig kann bei den verschiedenen Übungen Reibung zwischen den TeilnehmerInnen entstehen, die aber positiv verarbeitet werden kann. Im Zentrum der EP steht das eigene unmittelbare Erleben. Es wird viel mit Sinnen und Wahrnehmung gearbeitet, die z.B. durch Vertrauensübungen gestärkt und bewusst gemacht werden. Dazu gehören auch Kommunikationsübungen. Alle diese Übungen werden anschließend in der Gruppe diskutiert, da aus evtl. entstandenen Fehlern gelernt werden soll.
Wichtig ist, dass EP immer ohne Zwang durchgeführt werden soll, da eine positive Motivation essentiell für den persönlichen Erfolg ist.

EP ist die zielgerichtete Methode, bestimmte Prozesse in der Gruppe anzuschieben:

  • Um typische Blockaden bei Gruppen aufzulösen und die Aktivität zu genießen
  • Um frischen Wind zu den Arbeiten in Räumen herzustellen

Der meiste Widerstand passiert erfahrungsgemäß vor dem Rausgehen. Danach sind in der Regel alle TeilnehmerInnen mit Eifer bei der Sache. "Man muss was erleben, um zu Hause was zu erzählen zu haben."

Spielegruppen:

  • Vertrauensübungen (Sich ausliefern)
  • Kooperations- und Integrationsspiele
    Hier geht es um die Problemlösung von Aufgabenstellungen. Die unterschiedlichen Charakterzüge der beteiligten Jugendlichen und die Probleme der Gruppendynamik werden besonders deutlich und können im Anschluss besprochen werden.

Ausgewählte Spiele:


Copyright © Klaus Vogler
Letzte Aktualisierung am 1. Dezember 2003
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